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Kolumne Hans

 

Schitour auf das Sonntagshorn
(18.01.2009)

Start:  Heutal
Aufstiegsdauer: 2 Std.
Höhe max.: 1961m
Höhe min.: 960m
Höhendiff.: 1000m

Das Sonntagshorn liegt im Bezirk Zell am See im Bundesland Salzburg. Die Namensgebung des Sonntagshorns gründet keinesfalls im schönsten Tag der Woche, dem Sonntag, sondern in der Bezeichnung Sonnendach.

Das Sonntagshorn stellt den höchsten Gipfel der Chiemgauer Alpen dar und erreicht dabei eine Seehöhe von 1961 Metern. Es befindet sich im unmittelbaren Grenzgebiet zwischen den beiden Ländern Österreich und Deutschland beziehungsweise zwischen den beiden Bundesländern Salzburg und Bayern, wobei zu erwähnen ist, dass die Grenze direkt über den Gipfel des Sonntagshorns verläuft.

Ausgangspunkt unserer Skitour war der Parkplatz Heutalbauer im Unkener Heutal(996m).

                   


Bei noch schönem Wetter marschierten wir um 10.45h los, zuerst mäßig steil durch lichten Wald, vorbei an den Kleinen Drei Brüdern, dann recht flach auf der Hochalmstraße hinauf zu den Hütten der Hochalm (ca. 1400m). Hier machten wir eine kurze Foto- und Trinkpause. 

                 

Der Andi hat seine Tourenausrüstung erst seit sieben Tagen und heute war seine siebte Tour!!!!
Respekt vor so viel sportlichem Ergeiz!!!

Das Sonntagshorn mit seinen Trabanten, den Reifelbergen, lag direkt vor uns. Nach einer ¾ std. erreichten wir über eine steile Mulde die Scharte, wo wir kurz für den Endspurt verschnauften.
                          
Im Hintergrund das Peitingköpfl

Dann ging es schweißtreibend in lang gezogenen Serpentinen die letzten 200 Höhenmeter steil nach oben. Um ca 12.20h standen wir auf dem Sonntagshorn, mit 1961m der höchste Gipfel der Chiemgauer Berge. Bei Gipfelschnaps genossen wir die großartige Fernsicht.

           

Einige von uns konnten die Abfahrt kaum erwarten, und so fuhren  wir den fast pistenmäßig eingefahrenen und leicht aufgefirnten Südhang wieder hinab zur Scharte und hinüber zum Roßkarsattel.
Und weiter über den Ennsmannkaser hinunter zur Jausenstation auf der Hochalm.



Hier herrschte Hochbetrieb, was uns aber nicht davon abhielt, unseren Durst  mit kühlem Weißbier zu löschen. Zurück ins Tal ging es anschließend zunächst wieder auf der Forststraße und  dann bei „gführigem“ Schnee auf der Tourenabfahrt. Gegen 14 h erreichten wir den inzwischen voll belegten Parkplatz. Das Sonntagshorn ist halt ein leichter, schöner und schneesicherer Modeberg. Aber das zu Recht. Mit einem Einkehrschwung in Oberhofen beim Erich beschlossen wir einen  wunderbaren Skitourentag.

Und wer's noch nicht weis!  Wir gehen jeden Mittwoch Abend's auf das Zwölferhorn und treffen uns dort oben um ca. 20.00 Uhr zum Gaudi haben und Weißbier. Also jeder ist herzlich willkommen!

Euer Franz

 

 

 

 

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