Tag 1

 

.......wir starteten am Freitag um ca. 9:30 Uhr von Straßwalchen. Die erste Etappe führte uns über Oberndorf nach Bayern. Nach ca. 50km erreichten wir schon denn Wagingersee, wo wir dann auch schon "Brotzeit" machten. Wir saßen gemütlich und entspannt am See, da wir ja wußten dass unser Ziel Prien am Chiemsee nicht mehr allzuweit entfernt war. Das Wetter war nicht allzuwarm aber zum Radfahren war es eigentlich sehr gut geeignet. Nach einer nördlichen Schleife um denn Chiemsee über Seebruck erreichten wir bereits um ca. 14:00 Prien. In unserer Unterkunft "Königludwigstuben" war auch ein Biergarten. So mußten wir natürlich unsere Ankunft sofort mit einem Weißbier begießen. Jetzt stießen auch Marianne und Pauli begleitet von Martin Häusl zu uns und wir waren ab jetzt 15 Personen. Der Nachmittag bestand aus Essen am See und der Abend endete mit vielen Weißbier an der Hotelbar. Da wir den ganzen Tag eigentlich nur Spaß hatten, haben wir gemerkt, dass dieser Ausflug zu einem Highlight werden wird.

 

ca. 100 km, 900 Hm 

 

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Bayrisch Zell
Bayrisch Zell

Tag 2

 

mit etwas flauem Magen (Weißbier) starten wir am Samstag um ca. 9:30 Uhr vom Chiemsee. Wir wissen heute wird es etwas anstrengender als gestern. Über Frasdorf und das Mühltal radeln wir durch eine sehr hügelige Landschaft in Richtung Süden und wir überqueren bei Brannenburg den Inn und die Autobahn. Jetzt gehts wirklich zur Sache. Entlang der Tatzelwurmstraße klettern wir hoch über den Paß nach Bayrisch Zell. Bei einem sonnigen Biergarten in Bayrisch Zell kamen wir nicht vorbei. Jetzt hieß es Sonnentanken und für das leibliche Wohl zu sorgen. Ein echtes Highlight gibt es heute noch für uns. Wir haben auch noch den Spitzingsee am Programm (Tipp von Robert). Kurz vorm Schliersee biegen wir ab und müssen weitere 500Hm  absolvieren. Wir wurden für diese Schinderei mit herrlichem Panorama am Spitzingsee und anschließender Fahrt übers Valep Tal (Fahrverbot f. Autos) zum Tegernsee reichlich belohnt. Leider ist die Straße entlang des Tegernsees sehr stark befahren und die Strecke bis Bad Tölz trotz schöner Blicke zum See nicht wirklich zum Genießen. Um ca. 16:30 Uhr erreichen wir unseren Zielort Bad Tölz. Da unser Quartier 6km außerhalb war, stoppten wir in der Fußgängerzone und beschlossen, dass wir uns jetzt schon wieder ein Weißbier verdient haben. Nach dieser Rast im wirklich schönen Stadtzentrum von Tölz, sind wir schon auf unser heutiges Quartier in einem kleinen Dorf auf einer Anhöhe neugierig. Wir hatten Glück das Gasthaus Fischbach stellte sich als Volltreffer heraus. Es war ein extrem gemütliches Landgasthaus mit bester Küche und günstigen Preisen (Übernachtung mit Frühstücksbuffet 30.- Euro). So verbrachten wir diesen Abend in der gemütlichen Gaststube, während in einem anderen Raum eine goldenen Hochzeit stattfand. Auch heute tranken wir das eine oder andere Weißbier. Leider waren die Zimmer zuwenig, daher mußten Toni und Hilde im romatischen Gartenhaus schlafen, was sie aber nicht wirklich störte.

 

115km, 1900Hm

 

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Mittenwald
Mittenwald

Tag 3

 

nach einem schönen geselligen Abend im Gasthaus Fischbach weckten uns heute die Sonnenstrahlen auf. Es scheint wirklich makelloses Wetter zu geben. Nachdem wir uns am Frühstückbuffet ordentlich bedient- und bei den netten Wirtsleuten verabschiedet haben, verlassen wir Fischbach wieder in Richtung Tölz. Die nächsten 50km folgen wir der Isar. Bis Lenggries nehmen wir eine Nebenstraße dann den Radweg und die letzten Kilometer zum Sylvensteinstausee müssen wir die Hauptstraße nehmen. Wir queren den Stausee über eine Brücke und jetzt macht Toni Gruber so richtig Tempo, bis wir auf die wenig befahrene Mautstraße entlang der Isar ins Karwendelnaturschutzgebiet abbiegen. Über den Wallgau und Grünz erreichen wir Mittenwald. Höchste Zeit zum Einkehren. Mittenwald ist eine sehr schöne historische Stadt. Nach Würstel mit Kartoffelsalat brechen wir nach Leutasch auf. Wir befinden uns jetzt schon wieder in Österreich. Dies war für heute eigentlich der steilste Anstieg, dafür hatten wir in diesem Hochtal wieder ein schönes Bergpanorama bei fast keinem Verkehr zu genießen. Jetzt noch einige Zwischenanstiege und wir befinden uns schon im Zentrum des noblen Seefeld. Nach kurzem falnieren mit dem Fahrrad durch die Fußgängerzone brauchen wir nur noch bergab ins Inntal nach Zirl und anschließend dem Inn entlang nach Innsbruck zu rollen. Jedoch spießte es sich jetzt etwas, denn unser Track endete auf Schotter und Robert hatte einen Platten. Weil wir uns schon auf das Bier am Goldenen Dachl freuten nahmen wir die Hauptstraße. Dort war zwar verrückt viel Verkehr und Fahrradfahrverbot, aber "Augen auf und durch" das war nur eine Sache von 15 Minuten und wir waren am Inn. Nach einem Platten jetzt auch noch von Lugi und einigen verfransern am Radweg, schafften wir es doch zu unserem Ziel. Um 16:30 Uhr standen wir glücklich und etwas berührt am Goldenen Dachl und das Belohnungsweißbier ließ nicht lange auf sich warten. Um 18:00 wartete unser Bus in Innsbruck auf uns. Nach dem Verladen der Räder wurden wir mit dem Bus in unsere Heimat zurückgebracht. Die Stimmung im Bus war wieder so, dass es uns leid tat, dass sich unser Wege nach diesem lustigen Wochenende wieder trennen mußten.

 

Fazit: Ich hatte ein etwas mulmiges Gefühl mit so einer großen Gruppe diese Reise zu machen. Ich wußte nicht ob das funktionieren kann. Aber ich war überrascht wie gut wir als Gruppe zusammenpassten sportlich wie menschlich. Wir hatten bei der Ankunft zu Hause denselben Spaß wie am Freitag bei der Abfahrt mit dem Rad.

Ich bin froh das wir das gemacht haben und ich hoffe dies wird nicht das letztemal gewesen sein.

 

102km, 1000Hm

 

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